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Eurobot Deutschland

Eurobot Deutschland

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Das Spielfeld musste leiden: Wir waren es aber nicht ;-)

560 km mörderischer Regen

Am 7. und 8. May 2010 haben wir in Leipzig am deutschen Vorentscheid zum Eurobot teilgenommen. Mit 18 angemeldeten Teams war ein neuer Teilnehmerrekord zu verzeichnen. Durch die vielen Teams war also mit harter Konkurrenz im Kampf um die drei Plätze für das internationale Finale in der Schweiz zu rechnen. Nach einer stressigen und verregneten Autofahrt kamen wir am Donnerstag in der Leipziger Jugendherberge an.

Homologation

Ankunft umräumen Umgeräumt

Früh am nächsten Morgen trafen wir am Austragungsort der Wettkämpfe ein. Da wir das erste Team vor Ort waren, konnten wir den uns zur Verfügung gestellten Hörsaal nach unseren Vorstellungen umräumen und uns eine schöne Tischgruppe am Fenster sichern.

Technische Abnahme Unser Ziel war es beim ersten Versuch zu homologieren, was wir auch geschafft haben. Es gab aber noch kleinere Probleme bei der Gegnererkennung, die aber mit ein paar Workarounds gefixt wurden. Zum Beispiel fiel uns auf, dass der minimale Abstand zum Gegner, der mit den Ultraschallsensoren gemessen wurde, noch vergrößert werden musste, da der Gegner oft zu spät erkannt wurde.

Zu diesem Zeitpunkt konnte der Roboter zuverlässig über das Spielfeld fahren, schön mit Geraden und Kreisen seine Bahnen zwischen den Körnern ziehen und so Tomaten sammeln.

Viel Arbeit in der Nacht

Orangen sammeln Die Nacht von Freitag auf Samstag wurde dann genutzt ,um dem Roboter beizubringen mit seinen Armen die Orangen aufzunehmen. Die Mechanik und die Elektronik dazu waren zwar schon vorbereitet, doch wir hatten bisher noch nicht die Zeit, diese softwaretechnisch zu verwenden. Gestärkt durch Pizza ging es also daran, die Servopositionen auszumessen und die neue Statemachine dafür zu implementieren.

Auch bei den anderen Teams war nicht an Schlaf zu denken. Von den 11 angereisten Teams haben nachher neben uns noch sieben weitere Teams am Freitag, bzw. Samstag morgen vor dem Wettbewerb, homologiert.

Der Wettbewerb - Die erste Testreihe beginnt

Im ersten Spiel gabe es noch einige Startschwierigkeiten, das Potential des Roboters haben wir dann aber direkt in dem zweiten Spiel klar gezeigt. Der Roboter fuhr zweimal über das Spielfeld, hat beim ersten Mal eine Reihe Tomaten eingesammelt, beim zweiten Mal dann fünf Orangen, doch eine plötzliche Angst vor der Ausladezone hat ihn dabei gehindert, diese noch auszuladen. Die Gegnererkennung war noch zu vorsichtig eingestellt und hat den Rahmen der Ausladezone als Gegner erkannt. Viele, viele vertane Punkte! Und auch im Verlauf der weiteren Spiele zeigten sich immer wieder Kleinigkeiten, an denen in den Pausen zwischen den Spielen noch gearbeitet werden musste.

Doch das Aufnehmen der Tomaten klappte allgemein sehr gut, sodass in den weiteren Vorrunden die Unsicherheit auf der Rampe und bei den Orangen nicht allzu sehr ins Gewicht fiel. Wir sicherten uns den zweiten Platz in der Vorrunde und waren somit weiter im Rennen für das Ticket in die Schweiz.

Die Finalrunde

Im Halbfinale gegen das Team "Green Birds" aus Mannheim trat leider wieder ein zuvor nicht bekannter Softwarefehler auf, der bei einem Prototypen mit so kurzer Entwicklungszeit immer wieder auftreten kann. Beim Aufsammeln der Orangen drehte Insitor sich auf der Rampe um die eigene Achse und konnte dadurch nicht mehr weiterspielen. Im Spiel um Platz 3 zeigte unser Roboter dann schließlich das für seinen Entwicklungsstand perfekte Spiel. Mit den meisten Punkten des Tages (2400 Punkten) und dem Ticket in die Schweiz gingen wir als Sieger der Herzen und einer aussichtsreichen Basis für das internationale Finale vom Platz.

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Die glücklichen Sieger