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Eurobot Weltmeisterschaft in Astrachan

Eurobot Weltmeisterschaft in Astrachan

Die Weltmeisterschaft im Eurobot fand im Jahr 2011 vom 28. Juni bis zur 03. Juli in Astrachan, Russland, statt. Viele der etwa 50 teilnehmenden Teams kamen aus Europa. Hinzu gesellten sich Teams aus Algerien, Tunesien, Malaysia, Marokko, Mexiko und Russland.

Gruppenfoto auf dem Roten Platz in MoskauDer RCA ist schon ein Tag früher nach Moskau gefahren um Russlands Hauptstadt kurz zu besichtigen. Nach einem langen Tag in Moskau, während wir auch eine Stadtführung bekamen, flog der RCA weiter nach Astrachan, wo wir von den russischen Organisatoren abgeholt wurden. In Astrachan ist es um diese Jahreszeit sehr warm (~30°C) und wir waren froh, dass wir tagsüber im klimatisierten Stadion am Roboter arbeiten konnten bzw. den Wettbewerben und kulturellen Unterhaltungs-Veranstaltungen folgen konnten. Abends wurden verschiedene Aktivitäten angeboten, wie zum Beispiel die Besichtigung eines Heimatmuseeums, der Kathedrale, eine Stadtrundfahrt und eine Abschlussfeier an der Wolga. Auch sonst war die Betreuung durch die dortige Universität sehr gut.

In Astrachan erlebten wir eine unangenehme Überraschung beim Auspacken des Roboters: Einer der kleinen Roboter-Arme war durch während des Transports beschädigt worden. Nach einer kleinen Not-Reperatur, in der behelfsmäßigen Werkstatt der russischen Organisatoren, konnte dieses Problem jedoch behoben werden.

Nachdem die Homologation erfolgreich bestanden war, starteten wir in die Vorrundenspiele, in denen es nicht darauf ankam das Spiel zu gewinnen, sondern nur möglichst viele Punkte zu sammeln. Die 16 Teams mit dem höchsten Punktwert sollten das Achtelfinale erreichen und im KO-Modus um den Titel spielen. Der RCA traf in seinem dritten Spiel auf das Team UNICT TEAM aus Italien und konnte dieses Spiel mit 240:100 Punkten für sich entscheiden. Zu dem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass eben jenes Team im Finale spielen würde. Auch in unserem vierten Vorrundenspiel hatten wir es mit einem späteren Finalisten, dem Team RRT aus Österreich zu tun. Nach insgesamt fünf Qualifikationsrunden hatten wir genug Punkte gesammelt, um im Achtelfinale erneut antreten zu dürfen. Der Gegner war das Team Montefiore aus Belgien. Obwohl der gegnerische Roboter um einiges schneller fahren konnte, als unser eigener, konnten wir dieses Spiel mit einem knappen Vorsprung und 180:160 Punkten gewinnen. Der Gegner im Viertelfinale war abermals das Team Turag aus Dresden mit seinem Roboter Scrat. Bisher hatten wir noch keine Strategie gefunden, gegen diesen Roboter zu bestehen. Aus diesem Grund entschieden wir uns ein weiteres mal für eine spezielle Strategie: Scrat, als ein Meister darin dem Gegner seine Türme zu klauen, sollte dieses mal gar nicht erst die Gelegenheit dazu haben. Wohingegen Angulatus bisher zwei Türme in einem Spiel bauen und platzieren konnte, sollte er dieses mal nur einen Turm bauen und diesen bis kurz vor Spielende festhalten. Währenddessen sollte Angulatus im diagonal über das Spielfeld fahren und weitere Punkte sammeln bzw. stehlen. Auch diese Taktik erwies sich als nicht erfolgreich. Geschlagen werden konnte Turag  nur vom späteren Weltmeister, dem Team RRT aus Österreich. Wir beendeten die Eurobot-Weltmeisterschaft mit dem Ausscheiden im Viertelfinale

Insgesamt war es ein sehr freundlicher und interessanter Wettbewerb. Es hat uns gefreut den Wettbewerb mal in einem ferneren Land bestreiten zu können.