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Der Verein

Über den Verein

angulatusDer Roboterclub Aachen wurde 2000 gegründet und ist seit 2001 als gemeinnützig anerkannt. Von anfangs sechs Studenten ist die Zahl aktiver Mitglieder auf derzeit rund 20 stetig gewachsen. Die Mitglieder des Roboterclubs kommen hauptsächlich aus den großen technischen und naturwissenschaftlichen Studienrichtungen der RWTH sowie der FH Aachen, d.h. Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik und Physik. Aber auch andere Fachrichtungen können sich konstruktiv einbringen. Unsere interdisziplinäre Zusammensetzung aus unterschiedlichen Semestern verleiht dem Roboterclub ein großes Wissensspektrum und ermöglicht jedem Mitglied neue Einblicke in andere Fachbereiche.

Jedes Jahr setzt sich das Team neu zusammen. Die neuen Mitglieder profitieren von den Erfahrungen der alten Mitglieder und tragen umgekehrt neue Ideen in den Verein. Somit schaffen wir ein gut funktionierendes Team und sind in der Lage, unsere Projekte erfolgreich umzusetzen. Der Spaß kommt dabei natürlich auch nicht zu kurz.

Dank Teamwork erfolgreich bei Wettbewerben

Unser Verein nimmt seit seiner Gründung jährlich am internationalen Robotikwettbewerb Eurobot teil. Die nationale Qualifikation für diesen Wettbewerb hat unser Verein bisher immer erfolgreich gemeistert. Neben mehrfachen Siegen auf den deutschen Meisterschaften ist der bisher größte Erfolg des Vereins der Vizeweltmeistertitel 2010.

Zusätzlich zum nationalem Vorentscheid und dem internationalen Finale gibt es auch zahlreiche andere Events, an denen der RCA teilnimmt. Besondere Highlights in der Vereinsgeschichte waren die Teilnahme als Austeller an der CeBit 2006 und der Hannover Messe. Hier trat der Verein jeweils als Eye-Catcher Attraktion des Landes NRW auf. Auch international ist der Verein unterwegs. Zum Beispiel nahmen wir im Jahr 2012 an einem Forum für Roboter in Moskau teil. Auch in den nächsten Jahren wollen wir unsere erfolgreiche Arbeit fortsetzen.

Vom Konzept bis zur Umsetzung

Für die Teilnahme am Eurobot wird jedes Jahr ein komplett neuer Roboter entwickelt. Eine Eurobotsaison beginnt zum Anfang des Wintersemesters. Zur Konzeptfindung findet seit Jahren ein sogenanntes Bootcamp statt. Dazu fahren alle Mitglieder des Vereins zu einer abgelegenen Jugendherberge. Für ein Wochenende kann dort ungestört am Projektplan gearbeitet werden. Neben dem Entwicklungsprozess des Konzeptes geht es darum, sich gegenseitig kennenzulernen. Dies bildet die Grundlage für ein produktives Arbeitsklima.

Das Konzept steht! Jetzt geht es an die Umsetzung. In kleinen Teams wird an verschiedenen Teilaufgaben gearbeitet. Um die Ideen in der Praxis zu testen, werden zunächst Prototypen aus einfachen Materialien angefertigt. In der Praxis funktionierende Ideen werden weiterentwickelt. Parallel wird das Spielfeld aufgebaut und das nicht vorrätige Zubehör besorgt.


Gegen Ende des Jahres ist dann die erste Fahrplattform konstruiert und gefertigt. Bis Anfang April wird auf Hochtouren am Rest der Mechanik, der Elektronik und der Programmierung gearbeitet. Vor dem eigentlichen Turnier kann der Roboter schon in Freundschaftsturnieren oder bei Vorentscheiden in den anderen Länder getestet werden. Kurz vor dem Wettbewerb wird es nochmal richtig spannend. Der Zeitdruck wächst und es werden in durchgezechten Nächten die letzten Feinschliffe vorgenommen.

Bei den entscheidenden Wettbewerbe sehen wir dann, wie sich unser Roboter im Vergleich zu den anderen Teams schlägt. Neben dem eigentlichen Erfolg ist auch der Austausch mit den anderen nationalen und internationalen Teams ein Erlebnis.